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Sonne satt von Nord bis Süd

Über 200.000 Hektar der Gebäudeflächen in
Deutschland sind für Solaranlagen geeignet.Ein
Potenzial, das noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Vor allem der Norden könnte mehr Sonnenkraft vertragen.

Sonne satt Gerade einmal 2,5 Prozent der für Solaranlagen geeigneten
Flächen sind mit „Sonnenfängern“ bestückt.Die Nase vorn
haben hier Regionen mit gefühlter Gut-Wetter-Front.
So sind rund 60 Prozent aller Solarstromanlagen in
Süddeutschland installiert. Dabei lohnen sich Module auch
im angeblich so verregneten Norden. Die jährliche
Sonneneinstrahlung ist dort nur geringfügig schwächer als
im Süden.Solvis-Experte Stefan Hilbring sagt: „In Kiel wie
in München kann eine Photovoltaikanlage den Stromverbrauch
eines Haushalts problemlos decken – der Unterschied im Ertrag
liegt bei gerade einmal sechs Prozent.
“Auf Dächern, die sich für Photovoltaik eignen, machen auch
Solarwärmeanlagen eine gute Figur. Modernste solarthermische
Technik wie z. B. der von Stiftung Warentest und Öko-Test
ausgezeichnete Großflächen-Kollektor SolvisFera steigert
die Effizienz. Dank einer besonderen Beschichtung mit
Antireflexglas nehmen die Kollektoren mehr Sonnenstrahlen
auf und erzeugen so sechs Prozent mehr Energie.
Maximale Wärmeleistung schaffen auch Vakuumröhrenkollektoren:
Ein Spiegelsystem leitet die Sonnenstrahlen in eine Vakuumröhre,
die – ähnlich wie eine Thermoskanne – die Wärme isoliert und
nahezu verlustfrei weitergibt.
Tipp: Welche Häuser besonders für Solaranlagen geeignet sind,
zeigen Solarkataster im Internet, z. B. unter www.enbausa.de.


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